Picos de Europa: sanfter Wegweiser durch Spaniens grüne Berge
Kalkgipfel, Gletscherseen und tiefgrüne Täler in Asturien und Kantabrien – mit Seilbahn, bequemen Aussichtspunkten und kurzen Wegen, die die Arbeit für Sie übernehmen.
Manche Berge behalten ihre Schönheit für jene, die sie erklimmen. Die Picos de Europa sind großzügiger. Diese Kalksteinwände erheben sich kaum 20 Kilometer vom Atlantik entfernt, und so bleiben die Täler darunter sanft und grün, die Straßen steigen zu Orten hinauf, an denen die Aussicht schon spektakulär ist, und eine Seilbahn bringt Sie in weniger als vier Minuten auf einen Balkon, für den die meisten Menschen zu Fuß einen halben Tag bräuchten.
Der Park, den sich Asturien, Kantabrien und ein Stück Kastilien-León teilen, umfasst rund 67.000 Hektar mit drei großen Bergmassiven; die höchsten Gipfel liegen knapp über 2.600 Metern. Dazwischen finden sich Gletscherseen, Buchenwälder, Hirtenhütten, Kühe mit Glocken und Schluchten, die so tief sind, dass der Himmel zu einem schmalen Band wird.
Dies ist ein Führer für Reisende, die all das ohne Mühsal erleben möchten: die schönsten Aussichtspunkte, die Sie mit dem Auto oder der Seilbahn erreichen, die gemütlichsten Spaziergänge, die besten Quartiere für kurze Tage – und ein ehrliches Wort zu den Haarnadelkurven.
Ein wenig Geschichte
Die Picos waren Spaniens erste geschützte Landschaft. Am 22. Juli 1918 wurde – vor allem durch den Einsatz von Pedro Pidal, Marqués de Villaviciosa de Asturias – der Nationalpark Montaña de Covadonga rund um die Seen oberhalb von Covadonga gegründet. 1995 wurde er erweitert und umbenannt und umfasste nun alle drei Massive in den drei Regionen; 2003 erklärte die UNESCO ihn zum Biosphärenreservat.
Die Wahl von Covadonga war kein Zufall. Im Jahr 722 besiegte hier ein kleines asturisches Heer unter Pelayo eine muslimische Streitmacht, und dieser Sieg wurde zur Gründungserzählung der christlichen Königreiche Nordspaniens. Jahrhunderte danach war dies ebenso Pilgerland wie Hirtenland.
Die Hirtenkultur ist die ältere Geschichte – und sie ist noch heute sichtbar. Die Hochweiden wurden im Sommer von Rindern, Schafen und Ziegen beweidet, die Milch in Kalksteinhöhlen zu Käse verarbeitet, und die Steinhütten, an denen Sie auf den leichten Wegen vorbeikommen, gehören zu dieser Welt und nicht zum Tourismus. Braunbär, Iberischer Wolf und Kantabrische Gämse leben noch im Park, auch wenn Ihnen auf der Straße viel eher eine Kuh begegnen wird.
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Weidende Rinder auf einer Wiese in den Picos de Europa, Kantabrien.
Was Sie sehen sollten
Die Seen von Covadonga
Zwei Gletscherseen, Enol und Ercina, liegen auf etwa 1.100 Metern auf einer grünen Terrasse unter nacktem Kalkgestein. Dies ist der am häufigsten fotografierte Ort des Parks – und das völlig zu Recht: stilles Wasser, weidende Rinder und Gipfel, die sich an einem ruhigen Morgen spiegeln. Beide Seen erreichen Sie von den Parkplätzen und Bushaltestellen aus mit einem kurzen, ebenen Spaziergang, Sie können sie also genießen, ohne überhaupt weit zu gehen.
Das Heiligtum von Covadonga
Unterhalb der Seen steht eine Basilika aus rosafarbenem Stein auf einem Felsen über einer bewaldeten Schlucht, und in der Felswand daneben liegt die Santa Cueva, eine Höhlenkapelle mit der Jungfrau von Covadonga. Zur Höhle führt eine Treppe mit etwas mehr als hundert Stufen und Handläufen; falls das zu viel ist, ist der Blick auf die Basilika und den Wasserfall von der Esplanade aus schon für sich genommen wunderschön. Der Eintritt in beide Kirchen ist frei.
Die Seilbahn von Fuente Dé
Auf der kantabrischen Seite, am Talschluss des Liébana-Tals, steigt eine Seilbahn in weniger als vier Minuten von rund 1.100 auf etwa 1.840 Meter – etwa 750 Höhenmeter entlang einer senkrechten Felswand. Oben rückt der Mirador del Cable das Zentralmassiv auf Augenhöhe, während das grüne Tal tief unten liegt. Sie können einfach schauen, etwas trinken und wieder hinunterfahren – Gehen ist nicht erforderlich.
Potes und die Hermida-Schlucht
Potes ist die warme, aus Stein gebaute kleine Hauptstadt des Liébana-Tals: eine Brücke, ein Turm, Schieferdächer und enge Gassen voller Bars. Sie erreichen es durch den Desfiladero de la Hermida, der mit rund 21 Kilometern als längste Schlucht Spaniens gilt; ihre Wände ragen mehrere Hundert Meter über dem Fluss Deva auf. Unterwegs liegt die winzige Kirche Santa María de Lebeña aus dem 10. Jahrhundert, eines der ältesten Bauwerke der Region. Oberhalb von Potes bewahrt das Kloster Santo Toribio de Liébana eine Reliquie des Heiligen Kreuzes und blickt über das ganze Tal.
Die Cares-Schlucht – vom Rand aus
Die Ruta del Cares, in einen etwa 1.500 Meter tiefen Canyon gehauen, ist der berühmte Wanderweg des Parks – und ehrlich gesagt keiner, den wir Menschen über 60 empfehlen: Er verläuft auf einem schmalen Felsband über rund 11 Kilometer pro Richtung, mit langen, ungesicherten Abstürzen. Sie können aber von Poncebos aus die ersten 20 oder 30 Minuten auf gutem Weg gehen, zusehen, wie sich die Schlucht öffnet, und vollkommen zufrieden umkehren.
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Die Picos de Europa hinter dem Enol-See, Asturien.
Aussichtspunkte, Panoramastraßen und gemütliche Spaziergänge
Der eigentliche Luxus der Picos besteht darin, wie viel Sie schon vom geparkten Auto aus sehen.
Straßen und Aussichtspunkte
- Der Mirador de la Reina an der Straße von Covadonga hinauf zu den Seen blickt über bewaldete Bergrücken Richtung Meer – nur ein paar Schritte vom Straßenrand entfernt.
- Der Mirador del Fitu zwischen Arriondas und Caravia in Asturien hat auf der einen Seite die Küste, auf der anderen die Picos. Beachten Sie: Die Betonplattform erreicht man über eine Wendeltreppe; die Aussicht von der Wiese neben dem Parkplatz ist aber schon sehr gut.
- Der Collado de Llesba oberhalb des Passes Puerto de San Glorio an der Grenze zwischen Kantabrien und León bietet ein klares Panorama des Zentral- und Ostmassivs. Dafür braucht es vom Pass aus einen kurzen Anstieg zu Fuß, etwa 15–25 Minuten im offenen Gelände.
- Fuente del Chivo oberhalb des Skigebiets Alto Campoo in Kantabrien ist ein hoher, außergewöhnlicher Aussichtspunkt, doch die Zufahrtsstraße ist schmal und ausgesetzt – nur für sichere Fahrer bei klarem Wetter.
- Die N-621 durch die Hermida-Schlucht ist eine der schönsten Strecken Spaniens und verlangt überhaupt kein Gehen.
Leichte Spaziergänge
- Rund um den Ercina-See: eine nahezu ebene Runde von etwa 3–4 Kilometern auf meist gutem Weg, mit Hirtenhütten und Rindern. Rechnen Sie mit entspannten eineinhalb Stunden.
- Runde um den Enol-See: etwas länger, rund 5–6 Kilometer, ebenfalls gemütlich.
- Der Fluss Deva bei Potes und die Wege zwischen den Weilern des Tals bieten flache, schattige Spaziergänge von 1–2 Kilometern, wenn das Wetter grau wird.
- Kurze Uferwege bei Poncebos und Arenas de Cabrales folgen dem Wasser mit sehr wenig Steigung.
Ein ehrlicher Hinweis: Innerhalb des Nationalparks gibt es keine Bootsfahrten. Das Wasser ist hier zum Anschauen da, nicht zum Befahren – und genau deshalb sind die Seilbahn und die Küstenbahn so wichtig.
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Das Zentralmassiv der Picos de Europa vom Collado de Llesba aus gesehen.
Ein Tagesausflug in die Nähe
Die Küste ist außerordentlich nah – an einem klaren Tag sehen Sie vom Gebirge aus das Meer und vom Strand aus die Berge. Von beiden Seiten des Parks ist der Atlantik etwa eine Autostunde entfernt.
Von der asturischen Seite aus ergeben die kleinen Häfen Llanes und Ribadesella einen leichten, flachen Tag: Hafenmauern, alte Gassen, eine Strandpromenade und Cidre-Häuser. Dazwischen verbergen die Klippen die berühmten bufones, Blaslöcher, die bei rauem Wetter Meerwasser in die Höhe schleudern.
Von der kantabrischen Seite folgen Sie dem Deva-Tal hinab nach Unquera und weiter nach Comillas und Santillana del Mar, einem mittelalterlichen Kopfsteinpflasterdorf mit einer schönen romanischen Stiftskirche. Das Pflaster ist unregelmäßig, flache Schuhe mit guter Sohle sind daher wichtig.
Die schönste Variante mit geringem Aufwand ist die Schmalspur-Küstenbahn, heute als Renfe Cercanías AM (die frühere FEVE) betrieben. Die Linie Oviedo–Santander zieht entlang der gesamten Küste, mit Halten unter anderem in Arriondas, Llanes und Unquera. Sie ist langsam, preiswert und fast durchgehend landschaftlich reizvoll – eine perfekte Möglichkeit, einen Tag ohne Autofahren zu verbringen.
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Vom Mirador del Fitu in Asturien: rechts der Beginn der Picos de Europa, links die asturische Küste.
Ehrliche Tipps für bequemes Reisen
- Wählen Sie zwei Standorte, nicht einen. Bleiben Sie 2–3 Nächte in der Nähe von Cangas de Onís oder Arenas de Cabrales für die asturische Seite und 2–3 Nächte in oder bei Potes für die kantabrische Seite. Es gibt keine Straße direkt durch das Gebirge: Der Wechsel zwischen beiden bedeutet eine Fahrt von etwa 1,5–2 Stunden.
- Rechnen Sie mit Haarnadelkurven. Die Straße von Covadonga hinauf zu den Seen besteht aus rund 12 Kilometern durchgehend engen Kurven, der Anstieg nach San Glorio ist ähnlich. Wenn jemand in Ihrer Gruppe reisekrank wird oder Abgründe nicht mag, nehmen Sie besser den Shuttlebus statt selbst zu fahren.
- Die Straße zu den Seen ist geregelt. Einen großen Teil des Jahres – etwa vom späten Frühling bis zum mittleren Herbst, dazu an vielen Wochenenden und Feiertagen – dürfen Privatautos nicht zu den Seen hinauffahren; Sie fahren dann mit dem Shuttlebus von Cangas de Onís oder von den ausgewiesenen Parkplätzen. Prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Termine und buchen Sie Morgenfahrten im Voraus.
- Kleiden Sie sich für 1.000 Meter höher. In Potes kann es warm sein, während es am selben Nachmittag am Mirador del Cable kalt, nass und windig ist. Nehmen Sie selbst im August ein Fleece und eine Regenjacke mit.
- Fahren Sie früh mit der Seilbahn. Im Sommer wachsen die Schlangen in Fuente Dé im Laufe des Morgens, und bei starkem Wind wird der Betrieb eingestellt – halten Sie sich also einen Reservetag frei, statt die Fahrt für Ihren letzten Nachmittag aufzusparen.
- Steindörfer sind charmant, aber unwegsam. Potes, Santillana und Covadonga haben alle Kopfsteinpflaster, Steigungen und Stufen; Schuhe mit gutem Grip helfen mehr als alles andere.
- Entfernungen sehen kürzer aus, als sie sind. Auf den Bergstraßen hier kommt man im Schnitt auf 40–50 km/h. Planen Sie einen Hauptausflug pro Tag, nicht drei.
- Die Höhe ist kein Problem. Nichts, was Sie mit dem Auto oder der Seilbahn erreichen, liegt wesentlich über 1.900 Metern.
- Hitze ist selten das Problem, Regen schon. Dies ist das grüne Spanien, weil es hier regnet. Halten Sie einen Plan für drinnen bereit – eine Käserei, ein Dorfmuseum, ein langes Mittagessen – für den grauen Tag, den Sie wahrscheinlich bekommen werden.
Was Sie essen sollten
Hier wird so großzügig gegessen wie kaum irgendwo in Spanien, und die Portionen sind groß. Teilen Sie sie.
In Asturien ist das große Gericht die Fabada asturiana, weiße Bohnen, langsam gegart mit Chorizo, Morcilla und Schweinefleisch – ein Mittagessen, keine Vorspeise. Cachopo sind zwei dünne Kalbsschnitzel, gefüllt mit Schinken und Käse, paniert und gebraten, meist groß genug für zwei. Beim Käse ist Cabrales der berühmte Blauschimmelkäse, in Berghöhlen gereift und erstaunlich kräftig; Gamonéu ist milder und leicht geräuchert. Zum Abschluss Arroz con leche oder Frixuelos, dünne, gerollte Pfannkuchen.
Im kantabrischen Liébana-Tal sollten Sie nach Cocido lebaniego Ausschau halten, einem wohltuenden Eintopf auf Basis der heimischen Kichererbsen von Potes, und nach dem blauen Queso picón aus den Dörfern Bejes und Tresviso. Danach erscheint Orujo de Potes, der lokale Tresterbrand, in kleinen Gläsern – behandeln Sie ihn mit Respekt. Kantabriens süße Ecke gehört den Sobaos und der Quesada pasiega.
Asturischer Cidre wird in dünnem Strahl aus der Höhe in ein weites Glas gegossen und jung und säuerlich getrunken; lassen Sie den Kellner eingießen. Kantabrien neigt mehr zum Wein. Und weil das Meer so nah ist, mischen die Speisekarten auf beiden Seiten Bergeintöpfe mit sehr gutem frischen Fisch.
Anreise
| Nächste Flughäfen | Asturien (OVD), etwa 1,5–2 Stunden nach Cangas de Onís; Santander (SDR), etwa 1,5–2 Stunden nach Potes; Bilbao (BIO), etwa 2,5–3 Stunden |
| Mit dem Auto | Die Autobahn A-8 verläuft entlang der Küste; ins Landesinnere geht es auf der AS-114 zur asturischen Seite oder auf der N-621 durch die Hermida-Schlucht nach Potes. Ein Auto gibt hier deutlich mehr Freiheit |
| Mit dem Zug | Die Schmalspurlinie Cercanías AM verbindet Oviedo und Santander entlang der Küste mit Halten in Arriondas, Llanes und Unquera; von dort brauchen Sie ins Binnenland Bus, Taxi oder Mietwagen |
| Beste Monate | Ende Mai bis Juni und September bis Mitte Oktober, für mildes Wetter, langes Licht und weniger Andrang. Auf den Höhen bleibt der Schnee bis weit in den Frühling liegen |
| Aufenthaltsdauer | 5–7 Nächte, aufgeteilt zwischen der asturischen und der kantabrischen Seite |
| Währung | Euro (EUR) |
| Sprache | Spanisch; in Asturien wird außerdem Asturisch gesprochen. In kleinen Dörfern ist Englisch nur begrenzt verbreitet |
Unser Urteil
Für unsere Leserinnen und Leser sind die Picos de Europa eines der freundlichsten großen Gebirge Europas. Sie müssen sich die Aussichten nicht verdienen: eine Seilbahn, drei oder vier Bergstraßen und eine Handvoll ebener Uferwege liefern Landschaften, die in keinem Verhältnis zur aufgewendeten Mühe stehen.
Fahren Sie im Juni oder September, nehmen Sie ein Auto, aber fahren Sie behutsam, teilen Sie Ihren Aufenthalt zwischen Cangas de Onís und Potes – und nehmen Sie hin, dass ein Tag den Wolken zum Opfer fällt. Erinnern werden Sie sich an das Morgenlicht auf dem Enol-See, an den Klang der Kuhglocken irgendwo über Ihnen und an den Moment, in dem sich die Kabine in Fuente Dé vom Talboden löst.
Und danach können Sie, weil es nur eine Stunde entfernt ist, am Atlantik zu Mittag essen.
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Die Picos de Europa in Asturien.
„Berge, die ihren Schnee und das Meer in einem einzigen Blick vereinen – und so wenig dafür verlangen.“
Bildnachweise
- Picos de Europa julio de 2016,1: Lanáltiran Enguerrade, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
- Picos de Europa, Cantabria: Bikerhiker75, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
- Picos de europa-thourgh enol lake: Aqib Hassan Ali Khan, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
- Macizo central de Picos de Europa contemplado desde el Collado de Llesba: Teofrasto820, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
- Picos de Europa 8 verbt: Coralma*, CC0 via Wikimedia Commons
- Picos de Europa, Asturias-1: Bikerhiker75, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
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Dieser Reiseführer wurde aus dem Englischen übersetzt. English version. Über diesen Reiseführer: erstellt aus öffentlichen Quellen (Tourismusbüros, Websites von Parks und Verkehrsbetrieben) mit Hilfe von KI-Werkzeugen, die wichtige Fakten vor der Veröffentlichung prüfen. Preise, Öffnungszeiten und Zugang können sich ändern: Bitte prüfen Sie sie vor der Reise bei der offiziellen Quelle. Etwas veraltet? Schreiben Sie uns (auf Englisch). Wie unsere Reiseführer entstehen.